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Wasser und Umwelt
Früher hatten wir Wassertropfen auf unserer Reise im Wasserkreislauf von der Quelle bis zur Nordsee mehr Zeit.
Die Bäche schlängelten sich durch die Landschaft. Mal flossen sie schnell, mal langsamer.
Am Ufer wuchsen viele Wasserpflanzen, Fische und andere Wassertiere tummelten sich im Wasser.
Heute ist das leider nicht mehr überall so. |
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Schützt unsere Quellen
Die Menschen in Deutschland haben Glück.
Es regnet viel, die Wassertropfen fallen auf die Erde, versickern, werden durch verschiedene Bodenschichten gereinigt und gespeichert.
Es gibt genügend sauberes Wasser, das immer aus Quellen sprudeln kann - außer die Menschen verschmutzen es selbst. |
| Manche Quellen müssen erhalten und wiederhergestellt werden. Dazu müssen verschiedene Anstrengungen durchgeführt werden. |
verrohrte Quelle
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mit Unrat zugeschüttete Quelle
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zugewucherte Quelle
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Viele Quellen werden im Zuge der Flurbereinigung verrohrt oder einfach zugeschüttet.
Auch die Quelle der Vehne befindet sich nicht mehr in ihrem ursprünglichen, naturnahen Zustand. Der Quellaustritt ist nicht zu sehen.
Brennesseln und Algen überwuchern den Ursprung der Vehne. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Wasser überdüngt ist.
Die Nährstoffeinträge aus den angrenzenden Ackerflächen sind der Grund dafür. Durch die Nährstoffeinträge in Quellen schädigen wir unsere Bäche und Flüsse bereits im Ursprung.
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Pufferzonen anlegen
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Algenbildung
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Algenbildung
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Damit die Vehnequelle wieder zu einer Quelle im naturnahen Zustand wird, sollten verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden.
Es sollte ein Schutzgebiet mit einer Pufferzone um die Quelle angelegt werden. So fließen keine Nährstoffe mehr ins Wasser. Laubgehölze und Laubbäume sollten im Quellbereich angepflanzt werden.
Wenn die Vehnequelle wieder im naturnahen Zustand ist, können die Wassertropfen wieder unbeschwert auf die Reise gehen und für unsere Trinkwassergewinnung sorgen.
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Bäche und Flüsse werden zum KanalWenn Bäche und Flüsse zu Kanälen umgebaut werden, hat man größere Flächen zum Anbauen von Getreide. |
Heute erkennt man aber mehr und mehr, dass es nicht nur Vorteile gibt. Es gibt nicht mehr genügend Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Regenwasser fließt durch begradigte und betonierte Flüsse viel schneller ab.
Dadurch versickert weniger Wasser und so kann sich weniger Grundwasser bilden.
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begradigte Vehne
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Es leben auch viel weniger Wassertiere in begradigten Flüssen und Bächen. In natürlichen Bächen und Flüssen mit unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten können sich viele Arten entwickeln und leben.
Es wäre auch sehr schön, wenn die Randbereiche der Bäche und Flüsse breiter und naturnah gestaltet wären.
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schmaler Randbereich
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Gülleeintrag
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So würden unsere Gewässer weniger durch Einträge von Gülle, Pflanzenschutzmittel, Silagesäfte belastet.
Die Wasserqualität unserer Bäche und Flüsse muss an vielen Stellen verbessert werden. Hier muss die Landwirtschaft mithelfen. |
Keine Gülle in Bäche und Flüsse
Durch die Stoffeinträge von den Äckern werden unsere Gewässer mehr und mehr belastet. Beim Maisanbau gibt es Probleme mit hohem Stickstoffüberschuss, da Mais auf Überdüngung nicht so stark reagiert.
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Durch richtige Bodenbearbeitung und Fruchtfolge wird weniger Nitrat ausgewaschen.
Die Äcker sollten für eine längere Zeit nicht ohne Pflanzendecke sein, da die Pflanzen Nitrat umwandeln. |
Acker ohne Pflanzendecke
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Maisanbau
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| Für den Gewässerschutz sind extensiv genutzte Wiesen am besten. Gräser und Kräuter können sogar noch im Winter etwas Nitrat in Pflanzenmasse umwandeln.
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extensiv genutzte Wiesen
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überdüngter Uferbereich
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ein viel zu schmaler Randstreifen
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| Unsere Landwirtschaft muss mithelfen, die Wasserqualität unserer Bäche und Flüsse zu erhalten und zu verbessern. Durch Einsparen und vorsichtigem Umgang mit Pflanzenschutzmitteln können Landwirte mithelfen, die Gewässergefährdung zu verringern. |
Silage
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Gülle wird ausgebracht
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Gülle versickert
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Silagesäfte sollten nicht in Bäche und Flüsse abgeleitet werden.
Gülle sollte so auf die Äcker ausgebracht werden, dass die Gewässer nicht belastet werden. |
Wenn Gülle direkt in die Bäche und Flüsse fließt, kommt es zur Überdüngung und es bilden sich Algen.
An den Ufern und Böschungen der Bäche und Flüsse mit starker Düngung wachsen typische Zeigerpflanzen wie z. B. Brennesseln.
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mit Dünger belastetes Wasser
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Folgen von Überdüngung
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Kinder der 3b untersuchen das Ufer
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Sind die Ufer mit Sumpfpflanzen und typischen Wasserpflanzen bewachsen, ist das ein Zeichen dafür, dass das Wasser nicht mit Dünger belastet ist.
Schilf sorgt zusätzlich für einen Reinigungsprozess, der in den Pflanzenwurzeln stattfindet. |
Schilf reinigt Wasser
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Algen, Anzeichen für Überdüngung
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Die Belastung des Grundwassers mit Schadstoffen hat in den letzten Jahren zugenommen, besonders Nitrat und Pflanzenschutzmittel befinden sich im Grundwasser.
Da Trinkwasser zu 70% aus Grundwasser gewonnen wird, muss das Grundwasser in einigen Regionen bereits aufbereitet werden. |
Wenn unsere Bäche und Flüsse so fließen könnten, wie sie wollten und die Randbereiche naturnah gestaltet wären, könnte es so schön sein...
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