Quellen sind der Ursprung unserer Bäche und Flüsse. Sie sind auch der Inbegriff von reinem, klarem, natürlichem Wasser. Quellen galten schon immer als etwas Besonderes. An ihren Austrittsstellen wurden Kirchen, Tempel, Kapellen gebaut. Oft galten Quellen als heilig.


Natürliche Quellen sind nährstoff- und sauerstoffarme Lebensräume. Die Temperatur liegt das ganze Jahr zwischen 8° und 10° C.

Zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt und können nur hier leben. Der Bergmolch lebt in Quellen.

Auch die Larven des Feuersalamanders entwickeln sich im Quellwasser. Stein- und Köcherfliegen, der Quellkrebs sind ebenfalls in Quellen zu finden.

Wie entstehen nun Quellen?
Verwerfungsquelle
Verwerfungsquelle



Schichtquelle Regenwasser versickert im Boden. Wenn es auf eine wasserundurchlässige Schicht trifft, lagert es sich an.

Wenn diese Wasserschicht die Erdoberfläche schneidet, tritt dort eine Quelle hervor.

Diese Quellen nennt man Schichtquellen. Man unterscheidet folgende Schichtquellen:

Wenn Regenwasser in Klüften und Spalten eines Felsgebirges versickert, tritt es oft nach ziemlich kurzer Zeit in einer Felsenquelle wieder aus.

Grundwasser staut sich vor einer Verwerfung und steigt langsam an.

Wenn der Grundwasserspiegel die Erdoberfläche erreicht hat, tritt das Wasser als Quelle, als Verwerfungsquelle aus.

Schuttquelle: Regenwasser läuft durch loses Gestein oder Schutt an Hängen ab.

Am unteren Ende des Schuttfeldes tritt es als Quelle an die Erdoberfläche aus.



Überlaufquelle
:

Grundwasser sammelt sich im Erdinneren in einer wasserdurchlässigen Schicht auf einer wasserundurchlässigen Schicht.

Wird der Rand der durchlässigen Schicht überschritten, tritt das Wasser als Quelle aus.

Bei einer Überlaufquelle kann das Wasser auch durch natürliche Kohlensäure zum Austritt gebracht werden.
Überlaufquelle

Tümpelquelle


Außer Schichtquellen gibt es auch noch Tümpelquellen.

Die Tümpelquelle hat ihren Ursprung am Grund oder in einer tiefen Mulde.

Es bildet sich ein Quellsee, der am Rand überfließt und dann in einen Quellbach übergeht.






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Quellschüttung:

Unter Quellschüttung ist die Menge an Wasser gemeint, die in einer bestimmten Zeit aus der Quelle abfließt. Die Wassermenge ist abhängig von der Größe des Quellgebietes, der Speichereigenschaften und der Grundwasserneubildung.


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